Sie sind hier: Über Yoko & Sushi > Presseberichte > 26.10.07: Heute > 
DeutschEnglishFrancais
31.10.2014 : 10:40

Der grosse Sushi-Schmaus

Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrössern.
Foto und Text: Susanne Hueber

Hochgenuss am laufenden Band

Yoko Sushi, Basel - Wo die Sonne aufgeht, einen die Gastgeber zum Lächeln bringen und der Frauenabend stattfindet.

Frau Ritz und ihre 12-jährige Tochter Lisa nennen das Restaurant Yoko Sushi an der Steinentorstrasse «Aufgehende Sonne». Lisa verrät wieso: «Weil die Geschäftsführer Ralph Bucher und Nicolas Paris immer mit Mami flirten, und sie dann so strahlt.» Auch das Logo des Lokals zeigt eine aufgehende Sonne. Und Tresen und Wände strahlen in Gelb.

Roher Fisch ist nicht jedermanns Sache, und so landen die zwei Frauen auch immer hier, wenn Vater Ritz daheim Kumpelabend hat (so kann Frau Ritz auch ungestört flirten). Hier schlemmen sie am Mittwochabend Sushi à discrétion (Fr. 57.–) und trinken nicht Sake, aber den Genmaicha, eine japanische Grüntee-Zubereitung. Eine Tasse kostet 4 Franken. Der zweite Aufguss ist gratis. Mutter und Tochter sitzen auf roten Lederbarhockern und verfolgen aufmerksam das Angebot an verschiedenen Sushi- Kreationen, das auf dem schwarzen Laufband gemächlich an ihnen vorbeizieht.

Schliesslich schnappt sich Lisa einen grünen Teller mit Lachs Nigiri. Das Urteil? «Fein», sagt sie mit vollem Mund. Tatsächlich ist der Lachs zart, ja zergeht fast auf der Zunge und «fischelet» überhaupt nicht. Der Reis ist nicht pampig oder matschig, sondern hat die nötige, klebrige Konsistenz. Frau Ritz beginnt ihr persönliches Sushi-Festival langsam und gönnt sich erst mal eine japanische Miso-Suppe. In der scharfen Suppe schwimmen Thunfischstücke, Tofuwürfel und Gemüsestreifen.

Nach diversen Nigiri-, Sashimi, Maki- und Uramaki-Leckerbissen runden Mutter und Tochter das Mahl mit einer Portion Litschi ab. Mit vollen Bäuchen und strahlend winken sie beim Hinausgehen den beiden Geschäftsführern zu und garantieren: «Auch nächsten Monat hat Vater wieder Kumpelabend!»

Fazit: Sushi in vielen kreativen Variationen am laufenden Band.

Für Fans von: Rohem Fisch und Reis.

Die Kritikerin: Konnte ihre wählerische Seite intensiv ausleben.

Benotung: 5-6

Quelle: Zeitung "heute" Nr. 207 vom 26.10.2007 in Basel. Opens external link in new windowLink